The Purge – Teil 8

Führung

Unsere Wachsamkeit muss 2020 beständiger werden, so auch unsere Erfahrung von göttlicher Führung. Das muss bis in die alltäglichsten Details hinein gehen, sonst kommen wir nicht klar. Es sind die „kleinen Füchse“, die den Weinberg verderben, die „kleinen Drachen“, die groß werden, wenn wir sie nicht rechtzeitig beherzt töten, sondern verschonen und ertragen oder gar als Haustiere halten.

Menschen, die im Kleinen nicht treu sind, werden niemals über Größeres gesetzt werden. Seien wir achtsam und nehmen auch die Nuancen wahr: Jeden Gedanken, jedes Wort… 

Wie viele Bibelstellen sprechen über diese Wachsamkeit und wie umkämpft ist sie! Die Wächter brauchen Wachsamkeit. Jeder von uns ist ein Wächter über einen ihm von Gott anvertrauten Bereich. Welcher ist Deiner?

Ein Phänomen der Wachsamkeit ist, dass die Zeit scheinbar viel langsamer vergeht, je wacher wir sind. Wenn wir „schlafen“, fragen wir uns am Ende des Tages/der Woche/usw. wo sie geblieben ist. Wir haben sie irgendwie hinter uns gebracht und überstanden. Je wacher = je bewusster wir sind, desto genauer nehmen wir die Momente wahr, den Augenblick. Das Jetzt ist alles, was wir in Wahrheit haben. Gehen wir daran vorbei, leben wir nicht in der Wirklichkeit. Wachsamkeit ist Präsenz

Die Wahrnehmung der „Heiligen Zeit“, in der alles seine Zeit hat, davon wissen wir heute nur sehr wenig. Es ist der Unterschied zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit, von Zeit, die „abläuft“ und Zeit, die lebendig ist und uns für jedes Vorhaben genug Zeit einräumt. Dass wir die Geheimnisse der Zeit anders und neu erfahren, ist ein wesentlicher Aspekt der Führung des Geistes in 2020.

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