Franks Kolumne des Glücks, Teil 6

Kolumne des GlücksTeil 6: Bein verloren? – Glück gehabt!

Ich las von einem IT-Experten aus Hannover, der von sich selbst behauptete, „eigentlich nie glücklich, allenfalls zufrieden gewesen zu sein“. Bis er im Mai 2010 bei einem Wakeboard-Unfall sein rechtes Bein verlor. „Erst war ich verzweifelt“, erzählt er. „Aber irgendwie hab ich zum ersten Mal viel über das Leben nachgedacht, der Unfall war wie eine Initialzündung, ich fand eine völlig neue Einstellung zum Leben. Heute sage ich aus vollem Herzen: Ich bin glücklich.“

(Quelle: Psychologie Heute compact,2017, Nr. 49, S. 15, „Auf der Suche nach dem Hochgefühl“, Silke Pfersdorf)

Dieses Zitat stammt aus dem Artikel „Auf der Suche nach dem Hochgefühl“ und liest im Untertitel: „Glück besteht aus vielen kleinen Momenten der Freude und des Wohlbefindens. Wir können diese Augenblicke nicht herbeizwingen – aber lernen, sie wahrzunehmen und auszukosten.

Es ist eine Binsenweisheit: Wenn man etwas verloren hat, dann weiß man erst, wie wertvoll es ist. Viele der für uns selbstverständlichen „Kleinigkeiten“ sind in Wahrheit die größten Wunder – nur, dass wir uns daran gewöhnt haben – wie etwa an die Möglichkeit, mit unseren eigenen zwei Beinen laufen zu können.

Fangen wir an, für die vielen kleinen/großen Gaben in unserem Leben zu danken, dann nehmen wir sie ganz anders wahr, oder überhaupt zum ersten Mal – wie der IT-Experte. Das ist auch ein Geheimnis des Fastens: Der Verzicht lässt uns den Geschmack und die Köstlichkeit der Früchte und Speisen hernach sowas von gesteigert wahrnehmen, dass wir einfach nur glücklich sind über ein Stück Brot und ein paar Löffel Tomatensuppe!

1 comment for “Franks Kolumne des Glücks, Teil 6

  1. 23. Juli 2018 at 10:26

    Gedanken werden/sind Dinge.
    Gedanken werden/sind wahr.
    Ängstliche oder mutige.
    Aufbauende oder zerstörerische.
    Gute oder schlechte.
    Gedanken haben/sind Macht.
    Gedanken lenken unsere Schritte.
    Gedanken sind unser Schicksal.
    Wir sind und werden gedacht.
    Wir sind und werden gelenkt.
    Wir sind Gottes Gedanke.

    “Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, daß ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.“
    Jeremia 29,11

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