Franks Kolumne des Glücks, Teil 4

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Bist du deines Glückes Schmied?

Ist das „Glück“ etwas, das einfach auf uns fällt, ein Lottogewinn, der uns zu Glückspilzen macht, oder welchen Einfluss haben wir selbst darauf?

Um sein Glück zu schmieden, muss man erstens glauben, dass es sowas wie Glück überhaupt gibt und dann, dass es in unserer Macht steht, darauf Einfluss zu nehmen. Viele Eltern tun das, indem sie ihre Kinder z. B. antreiben, gute Leistungen zu bringen (was sie dann oft unglücklich macht), damit sie „es später einmal besser haben als sie“. Aber was ist „besser“? Mehr Möglichkeiten, besserer Job, mehr Geld?

Glück ist eine höchst subjektive Angelegenheit und hat sicherlich viel damit zu tun, dass wir mit uns selbst, unseren individuellen Anlagen und Gaben, Idealen und Kräften in Übereinklang leben. Ob man dafür einen „guten Job“ oder so haben muss, ist die Frage. Viele haben ihr Glück gefunden, als sie endlich rausflogen sind oder den Job kündigten…

Noch mal: Ein Schlüssel zum Glück lautet: Lebe in Einklang mit dir selbst!

Unsere Glücksarbeit besteht darin, unser wirkliches Selbst zu finden, unsere Identität also, was eine zentrale Lebensaufgabe von uns ist. Und dann gestalten wir unser Leben um diese Selbsterkenntnis herum.

Wenn wir die Natur lieben, warum ziehen wir in die Stadt? Wenn wir den Morgen lieben, warum eine Schichtarbeit, die uns den Morgen regelmäßig wegnimmt? Wenn unser Herz bei der Arbeit mit Holz auflebt, warum in einem Büro sitzen? Usw. Wir haben also durchaus Einfluss auf unser Glück.

Was es jedenfalls braucht, ist MUT. Denn nur, wenn wir den Mut haben, wir selbst zu werden, unsere Person gelten zu lassen und Wünsche zu beachten, werden wir glücklich sein können. Auf diese Weise sind wir unseres Glückes Schmied. Nur Mut!

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