Franks Kolumne des Glücks, Teil 3

Das Glück ist nicht käuflich

clip_image002 „Warum ist hier jeder glücklich außer mir?“

„Weil sie gelernt haben, überall Güte und Schönheit zu sehen“, sagte der Meister.

„Warum sehe ich nicht überall Güte und Schönheit?“

„Weil du draußen nicht etwas sehen kannst, was du in deinem Inneren nicht siehst.“

(Anthony de Mello)

Was für eine wahre Geschichte!

Unsere Kultur ist sehr aufs Äußerliche und Materielle gerichtet. Sie verspricht das Glück jenen, bei denen im Außen alles klar ist: Die Kredite fürs Haus und einen gewissen Lebensstandard laufen, man ist versichert und glaubt, das Leben sei in der Habe. Hat man die, stellt man fest, dass da kein Glück drin ist; das Glück ist nicht käuflich.

Natürlich ist es schön und gut, wenn die materiellen Bedürfnisse gedeckt sind, aber man kann auch bei vollem Kühlschrank und in den eigenen vier Wänden totunglücklich sein. Und dabei vielleicht nicht mal begreifen, warum dem so ist – wo man doch alles hat! Wahrscheinlich ist man krank und muss dem Glück medikamentös nachhelfen…

Das Geheimnis ist, dass es sich genau anders herum verhält. Haben wir „Güte und Schönheit“, wie die kleine Geschichte oben erzählt, in unserem Herzen kultiviert, dann erschafft sich von Innen nach Außen eine entsprechend glückliche Welt. Alles wird stimmig, alles harmonisiert sich. Wie innen so außen. Darum heißt es:

„Achte auf dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus fließt das Leben.“ (Sprüche 4,23)

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