Gastbeitrag: Das Buch des Lebens

Buch des Lebens

Was steht in deinem Buch des Lebens?

Ich befand mich ein weiteres Mal in einer Vision im Herzen des Himmlischen Vaters und bedankte mich dafür, wieder hier sein zu dürfen. „Nimm einen Schluck lebendiges Wasser aus dem Becher vor dir. Wie dir mein Sohn Jesus (in einer anderen Vision) erklärte siehst und hörst du dann hier besser. Was für eine Frage liegt dir auf dem Herzen mein Sohn?“

„Kann ich mehr über das Buch des Lebens erfahren? Ich habe gelesen, die Hebräer glauben daran, dass sie vor Grundlegung der Welt schon existierten und ihrer Bestimmung aus dem Buch des Lebens zugestimmt haben, als du sie danach fragtest?“

„Mein Sohn, vor Grundlegung der Welt warst du schon existent wie im Psalm 139,16 aus meiner Sicht geschrieben steht: Deine Urform sahen meine Augen. Und in deinem Buch [des Lebens] waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war. Du warst in meinen Gedanken und in meinem Herzen. Deshalb fühlst du dich hier in meinem Herzen wie zu Hause. Was ich dir jetzt sage, gilt für dich persönlich. Es soll auch ein Zeugnis sein für alle die es lesen bzw. hören. Aber Sie müssen mich selber nach ihrem Buch des Lebens und nach ihrer Bestimmung, die darin aufgeschrieben steht, fragen.
In Prediger 3,11 steht: „Alles hat er [Gott] schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr [des Menschen] Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.“ Ihr bezieht Ewigkeit nur auf das, wo ihr einmal sein werdet wenn ihr Tod oder aufgestiegen seid. Doch ihr kommt aus der Ewigkeit – vor Grundlegung der Welt und damit der Zeit wie ihr sie kennt. Dort habe ich auch dir die Frage gestellt, ob du diese Bestimmung, die ich in dein Buch des Lebens geschrieben habe, annehmen möchtest. In deinem Fall habe ich dir auch gesagt, dass es für dich nicht einfach wird, überhaupt an diese Information zu gelangen.“

Überrascht antwortete ich: „Diesem Schlamassel, das mir in der Welt bisher wiederfahren ist, habe ich zugestimmt?“

„Ja, du hast dem zugestimmt. Auf einen Teil des „Schlamassels“, wie du es nennst, habe ich dich hingewiesen. Nicht bis ins letzte Detail, aber du hast dem trotzdem zugestimmt. Du kannst dir deine Bestimmung als Einband (Cover) deines Buches des Lebens vorstellen. Als die Zeit gekommen war und du gezeugt wurdest, habe ich deine Bestimmung vorgelesen (verkündet) und die vor meinem Thron anwesenden Engel gefragt, wer von ihnen dir als Schutzengel dabei helfen möchte, deine Bestimmung zu erkennen und zu erfüllen.“
„Laut des Zeugnisses des Heiligen Geistes hat Satan schon mehrmals versucht mich umzubringen. Das macht für mich nur dann Sinn, wenn er Informationen aus meinem Buch des Lebens schon hatte, in meinem Fall auch schon vor meiner Zeugung. Wie kann das sein?“

„Alle Engel waren vor Grundlegung der Welt anwesend, als das Buch des Lebens und damit die Bestimmung jedes einzelnen Menschen aufgeschrieben und verkündet wurde. Das war vor dem Fall Satans. Ihr würdet sagen, er hat bei seinem Fall ein Backup gezogen, es gestohlen und dann mitgenommen (siehe Joh. 10,10). Er kennt aber nur die Bestimmung der Menschen, nicht das komplette Buch des Lebens. Das komplette Buch des Lebens mit allen Einzelheiten ist verborgen in Jesus Christus. Wie dir schon die Liebe sagte, wenn du deine Sünden bekennst und dir von Jesus Christus vergeben lässt, verbrennen diese Seiten mit deinen Sünden und sind dann nicht mehr Teil deines Buches des Lebens. Sie halten dem Feuer der Liebe nicht stand. Nachdem ich Satan und seine Engel aus dem Himmel entfernt hatte legten sie Bücher, ihr würdet dazu sagen Datensätze über jeden Menschen in einer eigenen Datenbank an. Um meine guten Pläne für die Menschen zu durchkreuzen hat Satan für jeden ein Buch des Todes angelegt. Zu Informationen aus dem Himmel haben Sie keinen Zugang mehr und es gibt für sie nur noch einen sehr eingeschränkten Zugang zu den Himmlischen Gerichtssälen, damit sie als Verkläger der Brüder und Schwestern auftreten können (Offb. 12,10), solange bis ich sie verworfen habe. Auch damit, ob sie es wollen oder nicht, erfüllen Sie meinen Plan als Richter für Gerechtigkeit zu sorgen.“

„Als mein Sohn Jesus Christus vom Heiligen Geist 40 Tage in die Wüste geführt wurde, habe ich mit ihm über seine Bestimmung als Mensch gesprochen. Als Gottes Sohn im Himmel hatte er natürlich seiner Bestimmung zugestimmt. Es war ja unser Plan zur Rettung der Menschheit. Als Mensch hat er diesem Plan, als er in der Wüste war, dann ebenfalls zugestimmt. Deswegen war sein Dienst auf die Erlösung am Kreuz von Golgatha hin ausgerichtet.“

„In der Bibel steht, dass Jesus nur das getan hat, was er dich hat tun sehen (Joh. 5,19). Welchen Grund hatte das?“

„Im Einband deines Buches des Lebens steht (nur) die Bestimmung deines Lebens. Da steht was du werden sollst und kein 10 Schritte Plan wie du dahin gelangst. Es geht nie um etwas zu tun sondern um etwas zu sein bzw. zu werden. Deine ewige Bestimmung kannst du nur mir zusammen erreichen. Und einmal kommen und die Information „abrufen“ reicht dazu nicht! Nur in völliger Abhängigkeit von mir kannst du deine Bestimmung erfüllen. Du musst dich darauf einlassen und mit mir darüber reden. Der Plan ist schon in deinem Herzen, sozusagen verschlüsselt. Ich bin der einzige Schlüssel, der dir diesen Plan aufschließen bzw. entschlüsseln kann. Erinnere dich an Prediger 3,11, über den wir anfangs gesprochen haben. Die Schönheit und die Herrlichkeit deiner Bestimmung erschließt sich dir nur hier bei mir. Weder Anfang noch Ende (das Ziel) kannst du ohne mich verstehen. Sonst wären wir wieder bei dem Problem von Adam und Eva vom Anfang: Sie wollten sein wie Gott, ohne Gott. Du weißt, was dabei heraus gekommen ist. Vieles bei deiner Bestimmung ist ein Weg, den du nur an meiner Hand gehen kannst – und dabei wirst du es, weil du den Weg zusammen mit mir (oder Jesus oder dem Heiligen Geist) gehst.“

„Danke Abba Vater für diese Offenbarung. Was kann ich denen sagen die das lesen bzw. hören?“

„Sei ein Zeuge, dass es sich lohnt den Weg an meiner Hand zu gehen. Sag ihnen, sie können jederzeit durch Jesus zu mir kommen und mich nach ihrer Bestimmung fragen. Ich werde ihnen antworten, wenn sie sich mit ihrer ganzen Existenz darauf einlassen. Doch wie bei dir kann es ein Prozess sein, bis sie mein Reden in ihrem Herzen wahrnehmen. Mache ihnen Mut, geduldig zu sein und mir zu vertrauen.“

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