Lähmung überwinden Teil 3

Mut7

Man kann sich in einem halblebigen Energie-Spar-Modus einrichten und ihn mit der Zeit ganz normal finden. Man „schlafwandelt“ durchs Leben. Am Ende der Woche weiß man nicht mehr, was an ihrem Anfang stand, nichts hatte besondere Bedeutung, man funktionierte einfach.

Insbesondere, wenn die Umgebung genauso nieder-energetisch, funktional und normiert tickt, schläfert einen der „Industrie-Alltag“ leicht ein. Und sonntags in einer müden DIN-Gemeinde wach zu bleiben, das ist ebenso schwer. Der Sog der Müdigkeit kann geradezu unwiderstehlich sein. Wir sitzen im Gottesdienst und gähnen peinlicherweise still vor uns hin. Wir sind froh, wenn die Versammlung überstanden ist. Sie hat uns keine Kraft gegeben, sondern die Kraft geraubt.

In einer erwartungsarmen, leidenschaftslosen, von Routine bestimmten (alles läuft nach Plan immer gleich) Struktur konfrontiert Jesus uns mit der Aussage:

„Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Aber weil du lau bist – weder heiß noch kalt -, spucke ich dich aus meinem Mund aus!“ (Offb 3,15-16)

Jesus findet den lauen Zustand also zum K… , und wenn wir ehrlich sind, stimmen wir mit ihm überein. „Erweckung“ sieht ja wohl anders aus…

Jesus rüttelt uns wach. Er hat Feuer und ist unberechenbar wie eh und je. Allerdings: je tiefer wir schlafen, desto heftiger fallen die Maßnahmen aus, uns zu erwecken und auf die Füße zu bringen!

Erst wenn wir aufwachen, wird uns das ganze Ausmaß unserer Betäubung bewusst. Auf einmal merken wir, wie wenig wir gemerkt haben… Dies kann sehr verwirrend und bestürzend sein.

Erst wenn unsere Augen aufgehen und wir Jesus wirklich sehen, wird uns klar, wie viel wir uns über ihn und uns vorgemacht haben. Aufwachen ist Bewusstwerden. Die Wirklichkeit lässt grüßen…

Über die WIRKLICHKEIT morgen mehr…

Wenn ihr Lust habt, schreibt mir doch in das Kommentarfeld eure Gedanken und Erlebnisse zum Thema!

1 comment for “Lähmung überwinden Teil 3

  1. Sarah
    24. Mai 2017 at 13:15

    Ja, die Betäubung ist den meisten gar nicht bewusst. Sie starren meist nur auf ihre smartphones und sind jederzeit erreichebar und verpassen dabei das reale Leben. Ebenos geht es vielen mit dem PC. Was ist aus uns Menschen bloß geworden??

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