Heilungsdimensionen

Und eine Frau, die seit zwölf Jahren mit einem Blutfluss behaftet war und, obgleich sie ihren ganzen Lebensunterhalt an die Ärzte verwandt hatte, von niemandem geheilt werden konnte… (Lukas 8,43)

Dieser kleine Satz ist mir einen TagesGedanken wert, denn nichts hat sich an dieser Situation geändert. Die Ärzte von damals sind zu einer mächtigen, weltweiten Institution geworden, die an Leuten wie dieser Frau Billionen „verdient“. Viele medizinische Mittel, Praktiken und Ergebnisse sind fragwürdig und teuer. „Heilung“ wird werbewirksam propagiert und verkauft, aber die Kranken wollen nie weniger werden…

Die Euphorie, dass die Pharma-Industrie auf chemischem Wege die Krankheit „besiegen“ wird, ist der Ernüchterung gewichen, dass die „Nebenwirkungen“ der modernen Medizin inzwischen den gesamten Planeten bedrohen, denn allein die Medikamentenrückstände vergiften bereits die gesamte Umwelt und verändern alles biologische Leben der Erde.

Nachdem ich über dreißig Jahre in der Krankenpflege gearbeitet habe, kann ich nur sagen, dass wir der „Heilung“ chronischer Krankheiten so fern sind wie eh und je. Wobei ich das Unterdrücken von Symptomen nicht als Heilung definiere.

Nun sind die Ärzte nicht böse und viele Krankenschwestern verzweifelt über den Zustand des Gesundheitssystems, welches eher einer Krankheits-Vermarktung gleicht, in der sie arbeiten. Das Wort „Heilung“ wollen viele nicht mehr in den Mund nehmen, denn kein Arzt und keine Droge kann heilen. Er kann lediglich die Selbstheilung des Körpers unterstützt werden. Jedoch haben viele Therapien und Medikamente die Eigenschaft, diese Selbstheilungskräfte zu ignorieren, zu übergehen und auszuhebeln. Medikamenten-Abhängigkeit entsteht und unumkehrbare Schädigungen der Körper-Bio-Chemie folgen.

Bei Jesus finden wir ein völlig anderes Herangehen an das Problem. Erstens macht er den Krankheiten oft eine Ansage, er spricht zu ihnen! Er sagt, noch mehr, er bestimmt, was passieren soll.

Manchmal vergibt er einem Kranken die Sünden, was zu sofortigen Ergebnissen führt. Die Entlastung der Seele spielt eine ganz große Rolle zum Thema Gesundung.

Jesus hat keine Angst vor den Krankheiten, auch nicht vor den ganz schlimmen und tödlichen, ja nicht einmal vor dem Tod selbst. Angst spielt eine entscheidende Rolle für unser Immunsystem. Sie ist m. E. überhaupt das Erste, was behandelt werden muss. Kein Wort wiederholt sich in den Evangelien so oft wie: „Fürchte dich nicht!“.

Dann ist natürlich von zentraler Bedeutung, wie es auch in der Geschichte der „blutflüssigen Frau“ der Fall ist, dass von Jesus Kraft ausgeht. Eine der Wirkungen jeglicher Krankheit ist ja eine Schwächung der physischen Konstitution eines Menschen – und je länger die Krankheit anhält, desto zermürbender wirkt das auf die Psyche.  

In meinen Jahren in der Krankenpflege erlebte ich, dass dem Kräftehaushalt, dem Maß der Lebenskraft, der Energie des Patienten wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde, aber das ist der entscheidende Punkt. Tabletten können dem Kranken keine Energie geben, ja, viele haben sogar eine weiter schwächende oder betäubende Wirkung und kosten den Körper Kraft, um sie zu verstoffwechseln. Nieren und Leber müssen die Chemie ausscheiden, je mehr Medikamente, desto schwerer wird das und die Organe bauen ab bis zum Kollaps. Steht alles in den Beipackzetteln…

Jesus nun hat Autorität und er hat auch Kraft. Er spricht ein Macht-Wort und alles kommt in Bewegung. Von ihm geht Kraft aus und im Nu werden die Kranken gesund, weil ihre eigenen Heilungskräfte mächtig angefacht werden und jede Zelle einen Schub an Energie erhält, ihre Arbeit zu tun, als sei sie neu geboren. Unsere menschliche Medizin hat weder die Vollmacht, das heilende Wort zu sprechen, noch, die Energie des Körpers aufzuladen, wie man eine leere Batterie auflädt und siehe da, die Geräte, die sie betreibt, funktionieren wieder! 

Wir können Jesus sowohl um sein Wort als auch um seine Kraft bitten, die in den Schwachen mächtig ist. Wir können ihn bitten, unser Arzt zu sein und mit uns den Weg der Heilung zu gehen, der ein Geheimnis und für jeden Menschen einzigartig ist.  

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