Was bleibt?

Seht nun zu, wie ihr hört; denn wer hat, dem wird gegeben werden und wer nicht hat, von dem wird selbst, was er zu haben meint, genommen werden. (Lukas 8,18)

Wie oft sind wir nun schon von Jesus ermahnt worden, auf unser Hören zu achten! WAS hören wir? WEM hören wir zu? WESSEN Worte gehen in unserem Herzen auf und bringen WELCHE Frucht?

Das sind wesentliche Fragen, denn es bestimmt unser ganzes Leben.

Da es ein Saat-und-Ernte-Prinzip ist, ist klar, dass derjenige, der etwas von dem Wort Gottes in seinem Herzen empfängt und dieses austrägt, alleine schon dadurch eine hundertfältige Mehrung hervorbringt. Aber darüber hinaus hat er sich bewährt, er hat Jesus zugehört, er ist richtig mit dem Wort umgegangen, also wird ihm vom Sämann noch mehr anvertraut bzw. gegeben werden. Denken wir nur an das Gleichnis der anvertrauten Pfunde (Lk 19,11-23).

Nun gibt es in dieser verfinsterten Welt zahllose Menschen, die meinen, etwas zu haben, was aber im Licht NICHTS ist, nur eine eingebildete Habe oder Größe, die keinerlei Substanz hat – außer die, die ihm von den getäuschten „Untertanen“, „Gläubigen“ und „Parteigängern“ gegeben wird. Eine parasitäre Matrix der Finsternis, also des Nichts – das ist die Welt. Denn welche Substanz hat denn die Dunkelheit?

Für die Gestaltung und Verwaltung des NICHTS wird in dieser Schein-Welt ungeheurer Aufwand betrieben und für die Unterhaltung einer völlig illusionären Matrix-Politik und -Wirtschaft, inklusive endloser weltvernichtender Kriege um NICHTS, wird endlos viel Geld ausgegeben. Wenn das „Gericht des Lichts“ kommt und die Menschen sehen, wofür sie ihr Leben lang gearbeitet und sich aufgeopfert haben, welche „bezaubernden“ Parasiten sie ausgebeutet und ihr Fleisch gefressen haben, wird das Jammern ohrenbetäubend sein!

Für was haben sie gekämpft? Für was ihre kurze Lebenszeit eingesetzt? Was von ihrem Leben und Weg bleibt im Licht übrig? Haben sie mit der Wirklichkeit – ihrer Wirklichkeit – zu Lebzeiten überhaupt angefangen?

Ja, das Licht wird den Menschen ihre geliebte Finsternis nehmen, die Wahrheit ihre Lügen demontieren, die Realität ihre Illusionen aufdecken, usw. Wie eine Feuertaufe wird es sein. Nur was REAL ist, was Substanz hat, wird durch das Feuer gehen und bestehen. Kein Lug, kein Trug, keine „Meinung“ und keine noch so kleine Irrealität wird übrig bleiben.

Das, was wir wirklich sind, was auch im gleißenden Sonnenlicht Bestand hat, wird der Ausgangspunkt für den weiteren Weg sein.      

Nun können wir diese Feuertaufe bereits jetzt erfahren, denn Jesus ist ja gekommen, um uns in den Heiligen Geist und in Feuer zu taufen. Wir können mit dem Weg der Wirklichkeit und der Wahrwerdung sowie der Gewöhnung an das strahlende Licht jederzeit beginnen! Das „Gericht des Lichts“ wird uns dann später nicht wie ein Hammer treffen, denn wir haben uns seinem Urteil bereits vorher gestellt – freiwillig. Weil wir Kinder der Wahrheit und Kinder des Lichts werden wollten. Weil wir der Finsternis den Rücken gekehrt haben und ihr Spiel nicht länger spielen wollen. Wir wissen ja, was dabei herauskommt: noch mehr Finsternis!

Nein, wir weigern uns, der Finsternis zu dienen und stellen uns dem Licht, auch wenn es zunächst weh tut und uns geradezu blendet, weil wir ihm dermaßen entwöhnt sind.

Wandelt als Kinder des Lichts – denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit … (Epheser 5,9) 

Mehr davon!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.