Mediales Fasten

Kommentar 1 zu PU Oktober


„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh 16,33)

Dieses Wort gilt euch gerade jetzt ganz stark. Der Zustand der Welt und der Krieg der Ideologien, der in ihr um die Herrschaft über eure Aufmerksamkeit und euren Glauben ringt, ist erschreckend und will euch in seinen Bann schlagen, aber ihr schaut weg von ihr hin auf mich, der sie überwunden hat, was bedeutet, dass ich sie auch heute überwinde (vgl. Hebr 12,1-3).

„Überwinden“ ist jetzt ein Schlüsselwort und ich gebe euch dieses GETROSTSEIN und ÜBERWINDEN in der Kraft meines Geistes als Aufgaben für den Oktober.


Von den „Geistern der Ideologien“ geht ein Zauber aus, eine Faszination, eine Attraktion, um uns zu fangen und zu bestimmen. Manches kann man sich anhören, aber nicht zu viel und nicht zu oft, um davon nicht hypnotisiert zu werden. Viele Menschen sind wie in Trance: nicht ganz wach, nicht ganz da, nicht ganz bewusst, sie plappern die vorgefertigten Sätze und Argumente nach, ohne dass es wirklich ihre eigenen Gedanken und Wahrnehmungen sind. Und sie fühlen sich klug dabei, ohne klug zu sein. Und sie fühlen sich gut dabei, ohne gut zu sein.

Wir haben es mit einem „Zauber“ zu tun, der sich medial ausbreitet und eine magische Wirkung hat. Und die Gewalt, mit der die Ideologien, ihre Händler und Agenten aufeinandertreffen, nimmt immer zu und es mag einem Angst und Bange werden, ganz so, wie es für die Endzeit verheißen ist.

Wir nun sollen uns darin üben, „wegzuschauen“ und „hinzuschauen“ auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. (Hebr 12,2). Wir können Jesus genauer erkennen, als wir es tun, wenn wir nur genauer hinschauen und mehr Absicht und Aufmerksamkeit darauf verwenden, ihn zu erkennen. Viele wollen Jesus mal sehen und können ihn doch nicht sehen. Ein Grund ist, dass sie nicht von den anderen Dingen wegschauen. Sie sind nicht bei der Sache! O man kann sehr viel entschlossener wegschauen, als wir es gewöhnlich tun. Wenn wir auf der einen Seite mal voll Entschlossen all die mediale Berieselung abschalten und den „Entzug“ durchstehen, und auf der anderen Seite ebenso entschlossen darum bitten, Jesus zu sehen und unser Verlangen danach Gott hinhalten in einem medialen Fasten, werden wir erstaunliche Erfahrungen machen. Vielleicht nicht am ersten Tag, aber am dritten bestimmt…

Der Geist führt uns durch eine innere Reinigung von dem Unmaß an Informationen und Bildern. Ganze Giga- und Terrabytes von „Trash“ werden gelöscht und dann muss die Festplatte defragmentiert werden. Das braucht seine Zeit. Wenn wir dann bereit sind, werden wir in eine solche Qualität von Offenbarung Jesu Christi getaucht, dass wir wirklich sehr getröstet werden und weinen und lachen. Dann überwinden wir eine Menge Probleme, Krankheiten, Sorgen und Stress „wie von alleine“. Wir können geradezu zuschauen, wie sich scheinbar unveränderbare Positionen verändern. Wir TUN es nicht, wir EMPFANGEN es. Unser Glaube funktioniert wieder. Halleluja!

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