Im Schwitzkasten Gottes

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In dem prophetischen Update von Februar heißt es:

„Gewohnt an die gebeugte Haltung und den Schwitzkasten können viele nicht daran denken, sich aufzurichten und durchzuatmen. Nach der Abrichtung geschieht jetzt die Aufrichtung. Menschen richten sich auf! Es ist ein Erstaunen, das durch die Welt läuft und sie beben lässt, denn das hat sie lange nicht mehr gesehen: Menschen, die sich aufrichten und durchatmen und ihre Stimme wiederfinden! Das Aufrichten der Gebeugten ist Teil der Erweckung, der Anfang des „STEH AUF, werde licht, denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen (Jesaja 60,1).“

Das Aufrichten der Gebeugten ist ein Thema durch die ganze Heilige Schrift. Dass Gott die Gefangenen befreit und die Gebeugten aufrichtet, ist dort einfach ein Wesenszug Gottes, der ihn kennzeichnet. Das ist „Gute Nachricht“.

Jedoch hat eine religiöse Gehirnwäsche dazu geführt, dass viele davon ausgehen – ob bewusst oder unbewusst – dass Gott doch Gefangene aus uns macht und uns beugt. Das „Gesetz“ führt zu dieser Umkehrung der Wahrheit: Aus Gott wird ein Sklaventreiber und aus uns werden die von ihm streng überwachten und regulierten „Frommen“. Seien wir ehrlich: viele von uns erleben die Kirche oder Gemeinde nicht gerade als Ort des Aufatmens. Nein, wir sind in „Gottes Schwitzkasten“ und haben eine Menge Regeln zu befolgen und Ergebnisse zu liefern, ehe er den Griff lockert.

Das Bild ist drastisch, aber Religion ist brutal – auch wenn sie dabei lächelt. Dies kann sehr irritierend sein.

Gott rettet die Welt, indem er Menschen rettet. Er rettet sie, indem er ihnen ermöglicht, zu sein, was sie sind: Menschen. Er schafft den Menschen nach seinem Bild: frei, leuchtend, aufrecht, heil, lebendig, integer, usw.. Solche Menschen erschaffen in der Folge eine entsprechende Welt.

Religionen erschaffen einen Menschen nach ihrem Bild: eng, zwanghaft, ängstlich, selbstgerecht und immer beschäftigt mit seinen Sünden. Eine entsprechende Welt erschafft er.

Es sollte uns zu denken geben, dass die Schriftgelehrten und Pharisäer seinerzeit Jesus einen Teufel nannten, ihn hassten, verfolgten und töteten. Es waren nicht die „Heiden“ und „Ungläubigen“ oder die „böse Welt“, die das taten, sondern die Frommen. Sie konnten einen echten Menschen nicht aushalten, er war zu frei, zu unabhängig von ihnen, zu lebendig, usw. Er strahlte wie die Sonne und Kraft ging von ihm aus und heilte alle. Wow!

Wessen Gegenüber und Abbild sind wir? Was von uns ausgeht, das zeigt es.

Die auf ihn schauen strahlen und ihr Angesicht wird nicht beschämt. (Psalm 34,6)

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