Gittas Jahresrückblick

Ihr Lieben alle,

imagedraußen ist es uselig trüb und regnerisch, das Jahr neigt sich stramm dem Ende entgegen und ich will Euch ein wenig teilhaben lassen, wie es uns hier im Windecker Ländchen in diesem für uns ziemlich verrückten und verworrenen Jahr 2018 ergangen ist.

Der Januar war ausgefüllt mit „ausmisten auf allen Ebenen.“ Es lebt sich leichter mit weniger Ballast und mit zunehmendem Alter fragt man sich, wie man den gesammelten Kram wieder los wird. Hat man Platz, wird er zugestellt mit allen möglichen und unmöglichen Sachen. Und wir haben ein großes Haus…!

Im Laufe der letzten Jahre ist mir klar geworden, dass bei mir wohl bestimmte „Kriegsgene“ meiner Vorfahren an meiner Sammelwut „schuld“ sind – ich neige doch ein wenig mehr als Frank zum Horten für schlechte Zeiten! Das habe ich aus den aufschlussreichen Büchern von Sabine Bode gelernt, die in ihrem Buch „Kriegsenkel“ u.a. auch mein Sammel-Verhalten für schlechte Zeiten beschreibt. Wie gesagt, schuld sind wohl die Ahnen J

Die Bibel spricht von generationsübergreifenden Mustern, die sich auf uns legen und dass uns die Wahrheit frei macht. So habe ich nun keine Ausrede mehr und lerne, mich von vielen Sachen zu trennen. Das ganze Jahr über packte mich die „Weg-damit-Lust“. Das tut gut. Mir, dem Haus und auch Frank.
Im Laufe des Jahres verteilten wir circa. 1500 Bücher (Erbe) unter die Menschheit, bestückten viele Bücherschränke in Dörfern und fuhren zu den „Steyler Missionaren“ nach St. Augustin, die in einer alten Turnhalle einen Bücherflohmarkt anbieten. Einmal in der Woche kann man dort Bücher abgeben. Allerdings kamen wir mit strahlenden Augen wieder aus der Halle heraus, weil wir dort ein paar ganz besondere Bücherschätze gefunden hatten. Nun, wir mussten uns ja belohnen J.

Auch das „Haus Schlesien“ (Erinnerungsstätte der Schlesier) in Heisterbacherrott erhielt von uns Kisten mit Büchern, die u.a. das Elend der traumatisierten Kriegsflüchtlinge thematisierten. Einige dieser Bücher habe ich gelesen – der Inhalt hat mich sehr berührt und auch verstört. Kurz darauf traf ich beim Einkaufen einen alten Mann, der mir erzählte, dass er bei der Bombardierung von Dresden anwesend war. Er war erstaunt, dass ich mich mit diesem Thema befasste. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich den Schilderungen dieses alten Mannes zuhörte. Wieviel von diesem Leid lebt in den Nachkommen weiter! (siehe oben Bücher von Sabine Bode). In diesem Jahr wurde mir unsere deutsche Kriegs Geschichte durch verschiedene Bücher sehr lebendig.

Anfang des Jahres war Frank auf 2 Messen. Die erste Messe der Christen im Gesundheitswesen fand in Kassel statt und unsere liebe Jana gab Frank nicht nur Quartier, sondern half auch fleißig mit. Danke Jana, auch fürs Tische schleppen, Du weißt, was ich meine J Die zweite Messe fand in Dortmund auf dem Willow Creek Kongress statt. Der Stand dort wurde von Frank und dem Verleger seiner Bücher betreut.

imageFranks Reisedienst verlief dieses Jahr sehr positiv und er konnte einige Vorträge und Predigten halten, u.a in Naila, Gössweinstein, ein Männertag in Pfinztal, Deggingen, Schorndorf, Obernkirchen etc. Zusammen mit Klaus und Elfriede Hermann war er in der Schweiz, wo sie eine Seelsorgewoche angeboten haben. Leider knickte er sich den Fuß um. Doch sowohl die Gnade und Bewahrung Gottes als auch eine Frau mit einer wunderbaren Heilsalbe waren direkt anwesend. Ebenso war er im Sommer als Lobpreisleiter auf der Bootsfreizeit mit Henk Bruggeman in den Niederlanden. Viele Bekannte und Freunde fuhren dort mit, so dass es ihnen wie eine private Freizeit unter Freunden vorkam.

Ende Januar halfen wir einer Bekannten beim Möbelschleppen und ich kam mit einem großen Schrecken davon. Wir trugen einen Sessel die Treppe hinunter, als er dem Träger aus der Hand rutschte und in meine Richtung fiel. Wie eine Gazelle sprang ich rückwärts die Treppe herunter und der Sessel jagte hinter mir her. Im Knick der Treppe, mit dem Rücken an der Wand fing ich ihn auf! Da war ein Engel im Spiel, anders ist das nicht zu erklären J. Ich wusste gar nicht, dass ich so geschickt sein kann J Noch mal Glück gehabt. Doch dieser Warnhinweis (ich hatte diesen Eindruck im Gebet), dass ich nicht überall helfen kann und soll, schien noch nicht so richtig bei mir angekommen zu sein.

Am 15. Februar habe ich dann endlich begriffen, dass ich mich mehr zurückhalten muss mit meiner Hilfsbereitschaft, weil der Hinweis des Lebens diesmal heftiger ausfiel und ich es kapiert habe. Ich fiel bei einer wirklichen dummen Aktion (niemand will wirklich die Gründe wissen J) so unglücklich hin, dass ich mir den Oberschenkelhals brach und operiert werden musste. Dumm gelaufen!!

imageGut verschraubt, habe ich das Krankenhaus bereits nach 2 ½ Tagen verlassen – weiter da bleiben war für mich keine Option. Ich konnte den tieferen Sinn nicht einsehen und stand dort nur unter Stress durch den Personalmangel und auch die ständig über die Station laufenden armen Demenzkranken, die mich an die langwährende Pflege meiner Mutter erinnerten.

Zudem ist es zu Hause doch viel schöner! Einen Krankenpfleger als Mann, wer hat das schon J ! Ich selbst habe 14 Jahre die Wunden meiner Mutter versorgt, konnte mir also auch gut selbst bei der Operationswunde helfen. Doch vor allen wurde ich permanent von den drei Nachbarskatern gestalkt, die begeistert waren, das ich tagsüber genau so viel „rumliege“ wie sie, statt im Haus, Büro und Garten zu arbeiten. Sie stritten darum, wer auf meinem Schoß in der Sonne (oder in meinem Bett) liegen darf. Wer ist Erster? Es war so lustig und ich hatte durch die Tiere viel Spaß und auch Trost. Ebenso besuchten mich einige Freunde, bedauerten und trösteten mich, dass es eben im Leben auch einmal langsam gehen kann.

So lag ich tagsüber oftmals draußen, dick eingepackt mit Decken und ansonsten tappelte ich – sehr langsam und vorsichtig – mit meinen Krücken durch die Gegend. Eine Physiotherapeutin kam 2 x die Woche ins Haus, um mich zu beraten und so konnte ich guten Mutes sein und staunend zusehen, dass ich ansonsten kaum irgendetwas geregelt bekam. Dabei hatte ich mir für den Winter so viel vorgenommen!

Frank fuhr für 11 Tage zum Predigen nach Süddeutschland und unser guter Gerd blieb die Zeit bei mir im Haus, damit ich nicht alleine war und keine weiteren Dummheiten machen würde.

Nach der Operation drängte sich mir der vorwurfsvolle Gedanke auf, dass Gott nicht auf mich aufgepasst hatte, sonst wäre doch dieser Unfall nicht passiert. „Gott macht keine Fehler, aber ich sehr wohl“, dieser Gedanke reichte mir dann als eigene, rationale Erklärung aus, obwohl dieses ungute Gefühl in mir haften blieb, auch, wenn ich es verdrängte. Ich wusste genau, eigentlich hätte ich diese Aktion, wodurch der Unfall entstand, nicht durchführen sollen. Aber dennoch…..

Dann träumte ich etwas Wunderbares, das meine Fragen beantwortete und mich beim Aufwachen zu Tränen rührte. Den Traum möchte ich Euch unbedingt mitteilen.

Ich träumte alles so, wie es bei dem Unfall passiert war: Ich fiel im Glatten auf dem Nachbargrundstück, wurde von einem Mann wieder auf die Beine gestellt und humpelte circa. 40 Meter wieder nach Hause – bis vor unsere alte Scheune. Dort blieb ich stehen, weil der Schmerz heftig wurde und ich zeitgleich in mir einen lauten Befehl „Stopp jetzt!“ hörte.

Ich rief laut nach Frank, der aus dem Haus eilte, um mich zu stützen und nach drinnen zu begleiten. Das heißt, ich lief diese Entfernung mit einem gebrochenen Bein…. der Arzt im Krankenhaus schüttelte nachher nur den Kopf. So war es gewesen. Doch in meinem Traum gab es einen wesentlichen Unterschied:

Als ich von der Unfallstelle losging, sah ich drei aufgeregte Engel, die entsetzt darüber waren, dass ich alleine losmarschierte. Alle Drei stürzten sich auf mich, um mich beim Gehen zu stützten und mir Halt zu geben. In diesem Traum hing ich in ihren Armen. Ich spürte, dass sie besorgt um mich waren und dass ich ohne sie nicht hätte laufen können. Vor der Scheune rief ein Engel laut „Stopp jetzt“ und ich blieb stehen. Als Frank mich übernahm, lächelten sie uns freundlich zu und verschwanden.

Ist das nicht wunderbar!! Nicht ICH war stark und mutig, sondern in Wahrheit stützten mich die drei Engel, ermöglichten mir zu gehen und riefen mir auch STOP zu, weil die Grenze der Belastbarkeit wohl erreicht war. Also hatte Gott mich doch beschützt, wenn auch anders, als ich dachte. Eigentlich wusste ich damals, dass ich mich nicht in die Arbeiten einmischen sollte, aber mein gutes Herz konnte es wieder einmal nicht lassen….

Während Frank im Reisedienst in Süddeutschland weilte, begannen Gerd und Sven die uralte, auseinandergebrochene Thuja-Hecke abzuschneiden und zu entsorgen. Sven brauchte drei Stunden mit der Kettensäge, dann lag die alte Hecke auf einem riesigen, 30 Meter langen Äste Haufen. Bei diesem Anblick stiegen in mir Depressionen hoch, doch Gerd war voller Zuversicht – sein Motto „Man muss einfach damit anfangen, dann wird das schon“ hatte uns dieses Projekt mutig angehen lassen. Ich denke, wir haben von Ende Februar bis Mitte Mai an diesem Projekt gearbeitet. Ich durfte brav in einem Gartenstuhl auf der Wiese sitzen und Gerd warf mir Äste vor die Füße, die ich mit einer Astschere auseinanderschnitt, damit er sie dann mit der Schubkarre wegfahren konnte. Stehen konnte ich ja nicht, weil ich beide Hände für die Krücken (Gehhilfen) brauchte, aber so wurde meine reduzierte Kraft doch noch gebraucht und ich konnte produktiv sein.

Gerd hat Schubkarre um Schubkarre dieser Äste an einen geeigneten Platz auf unserem Grundstück entsorgt. Waren es 100? Vielleicht sogar mehr. Ihm gebührt dafür ein echter Orden!
Kurz bevor die große Hitze bei uns ankam, wurde der freigewordene Platz, also 2 ½ qm x 30 Meter (dort hatte die alte Hecke gestanden) mit Grassamen eingesät – der Sommer konnte also kommen. Was er dann auch dieses Jahr über alles Verstehen tat. Was für ein wunderschöner, anstrengender Sommer!! Ich persönlich habe den heißen Sommer sehr genossen, sehr viel draußen gelegen und gelesen und vor allem draußen Bücher korrigiert.

Frank hat dorthin, wo ehemals die Hecke stand, einen wunderschönen Zaun gebaut. Da wir uns nicht einig werden konnten, wie die Bretter an den Zaun genagelt werden sollten, haben wir diesen schönen, kreativen Kompromiss gefunden.

imageDa ich viele Hausarbeiten schlecht mit nur einer Hand erledigen konnte (in der anderen über 6 Wochen stets eine Gehhilfe), nutzte ich die Gunst der Stunde und stellte ein kleines Gedichte Heftchen „Anbetung“ zusammen, was im April erschienen ist. So kam der Beinbruch mir dafür recht, mich kreativ ein wenig auszuleben. Man soll ja immer alles positiv sehen J

Frank war sehr fleißig und hat dieses Jahr einige Bücher und kleinere Booklets geschrieben, die zum Teil über den Verlag, aber auch neuerdings im Eigenverlag herausgegeben wurden. Ich will sie nicht alle aufzählen, sonst wird es ein Verkaufs Werbebrief und das ist nicht meine Absicht J. Ihr könnt Euch auf seiner Webseite www.autor-frank-krause.de darüber informieren – für jedes Buch gibt es auch ein kleines Vorstellungs-Video, aufgenommen von Markus Herbert. Markus ist unser Webmaster und hat über 100 Videos mit und für Frank produziert. Die beiden sind ein gutes Team J. Danke Markus für Deinen Einsatz!

Dank mancher Geldspenden und auch der Hilfe von Gerd im Garten hat Frank es sogar geschafft, in unserem Bauwagen 2 Bücher vom englischen ins Deutsche zu übersetzen. Dort war er ungestört und konnte diszipliniert arbeiten. Irgendwann im Sommer kam dann wohl eine göttliche Salbung über ihn – ich kann es mir nicht anders erklären – so dass er für Victoria Oberlohr aus Österreich ein Andachtsbuch mit „Impulsen für jeden Tag“ zusammenstellte. Dieses Buch war der erste Eigenverlag-Versuch. Und weil das Buch so gut geworden ist, hat er dann gleich weitergemacht und noch andere Bücher (u.a. ein Buch über 70 x FREUDE) selbst verlegt. Dadurch entsteht für uns eine neue Möglichkeit, als wenn die Bücher nur über den Verlag herausgegeben werden. Zudem können wir ganz kleine Auflagen drucken lassen. Dank verschiedener Spenden (Buch-Patenschaften) war diese Arbeit möglich.

Eine Selbstständigkeit ist nicht einfach und um von der Schriftstellerei leben zu können, muss man schon extrem viele Bücher verkaufen. So ist bei den selbst verlegten Büchern ein wenig mehr zu verdienen und ebenso, wenn Menschen die Bücher über Franks Seite und nicht über den Handel kaufen.

Wir haben dieses Jahr finanziell gut überlebt, konnten alle Rechnungen bezahlen. Die Einnahme von den Vorträgen, Seminaren und vor allem von einigen Spendern (die eine Buchpatenschaft übernommen hatten) haben uns ermöglicht, unseren Dienst zu tun.

Das ist wunderbar und ich danke jedem Einzelnen, der uns eine finanzielle Zuwendung hat zukommen lassen. Ohne Euch wäre unser Dienst nicht möglich.

Die andere Seite unseres Dienstes und auch unserer Einnahmen, ist der Gästebetrieb im Haus Sommer. Da ich – aufgrund des Beinbruchs – nur wenig arbeiten konnte und bis Mitte des Jahres recht eingeschränkt war, lief auch der Gästebetrieb reduziert. Dennoch besuchten uns Gäste, denen wir mit Rat und Tat zur Seite stehen konnten. Menschen in Not (die vor Elektrosmog flüchten, weil sie krank davon werden) konnten wieder richtig schlafen und sich erholen.

Ist das nicht furchtbar, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Grundgesetz) schon lange nicht mehr gegeben ist, weil die meisten sich keine Gedanken darüber machen, wie weit ihr WLAN, ihr DECT Telefon und ihr Smartphone die umliegenden Wohnungen mit verstrahlt und hochsensible Menschen darunter leiden, Kopfschmerzen bekommen und u.a. nicht mehr schlafen können. Dabei gibt es die Möglichkeit, das WLAN nachts abzustellen und sich ein DECT Telefon anzuschaffen, das im ECO Mode nicht strahlt. Und das Smartphone kann man nachts auch ausstellen. Besonders kleine Kinder und Tiere leiden unter der Dauerbestrahlung. Ich habe einen interessanten Artikel darüber geschrieben und hoffe, dass er im neuen Jahr in einer Zeitschrift veröffentlicht wird.

Während des heißen Sommers mussten wir uns leider von unserem dicken Hochlandbullen Grisu verabschieden, weil er von der Wiesen-Pächterin verkauft wurde. Das tat uns wirklich leid, weil wir uns an den kräftigen, doch harmlosen, sanftmütigen Kerl sehr gewöhnt hatten. Er war durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

Durch den heißen Sommer hatten wir u.a. eine reiche Apfelernte und konnten viele Saft Kisten (unser Lohn) in den Keller stellen. Auch die Beerenernte fiel dieses Jahr besonders üppig aus.

Im September passierte noch ein echtes Wunder. Eine Freundin schenkte uns Geld für einen Urlaub. Sie meinte, der wäre mal dran für uns. Wie recht sie hat! Wir buchten eine Ferienwohnung in einem freistehenden, elektrosmogfreien Haus auf der Insel Rügen, wo wir nächstes Jahr nach Ostern hinfahren werden. Wir freuen uns sehr auf 14 Tage Urlaub!

Frank bekam im November eine Gürtelrose und ich bin beeindruckt, dass er das a) selbst diagnostizierte und b) auch selbst mit Olivenblattextrakt und sonstigen Mittelchen behandelte. Meine Kräuterkenntnisse scheinen auf ihn abgefärbt zu haben.

Ich habe dieses Jahr online 2 medizinische, naturheilkundliche Fortbildungen absolviert. Diese beiden Kurse und zudem noch mehrere Bücher zu der Thematik haben mich auf meinem Weg, die Gesundheit von Gott und den inneren Selbstheilungskräfte zu erwarten, (die ja Gott installiert hat) bestärkt. Wir müssen Eigenverantwortung für unsere Gesundheit übernehmen! Ich bin fasziniert davon, dass uns Gott einen wunderbaren Körper gegeben hat, der sich immer selbst heilen will, wenn man ihn lässt und ihm nicht zu viel Belastung an Zucker, Fertigprodukten etc. zumutet. Auch da ist die Devise wichtig „einfacher ist besser“. Wobei ich beim Thema „Negatives“ bin.

Ich bin wieder dem Zuckermonster erlegen, das ich letztes Jahr so heroisch besiegt hatte. Ja, so kann es gehen! Durch den Unfall und den Stress im Krankenhaus habe ich im Frühjahr 7 Kilo abgenommen. 10 Monate dauerte es, mein Normalgewicht wieder zu erlangen. Die Gewichtszunahme funktionierte bei mir nur über vermehrtes Essen von Zucker (Bio natürlich bei mir und Kohlenhydrate. Dann MUSSTE ich ja rückfällig werden. J Es ist beeindruckend, wie man sich selbst belügen kann! Jetzt muss ich mich im neuen Jahr erneut mit dem Zuckermonster auseinandersetzen. Ich denke, ich werde es über kurz oder lang schaffen! Ich werde berichten…

Im November fand im Bürgerhaus Gieleroth wieder die wunderbare Vaterherz-Konferenz mit Henk Bruggeman statt. Diesmal waren Abenteuer mit inbegriffen, weil über Stunden die WCs verstopft waren und alle Teilnehmer in den Wald gehen mussten, um Pippi zu machen. Für einige ein Klacks, für andere eine Katastrophe. Survivaltraining war angesagt. J Dennoch blieben alle ruhig, friedlich und freundlich und freuten sich an den tollen Vorträgen, der Musik und auch am guten Essen. Dann wurde die Verstopfung, kurz vor dem Dunkelwerden, endlich – Gottseidank – aufgelöst. Unser Gebetskreis hat sich unheimlich ins Zeug gelegt, um diese Tagung zu organisieren. Großes Lob!

Dieses Jahr haben wir wieder einige Tagesausflüge unternommen. Unsere Favoriten waren die Besichtigung der beiden Burgen „Die feindlichen Brüder“ am Rhein und des alten Regierungsbunkers in Ahrweiler.

Nächstes Jahr werde ich am 21.2. in der Sportklinik in Lüdenscheid noch einmal operiert – die drei Schrauben, die mich stark behindern, werden entfernt. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich in Eure Gebete mit einschließt. Ehrlich, ich habe einen Höllenschiss davor…

Wir wünschen uns für das neue Jahr, dass wir weiterhin freudig und gelassen unseren Dienst hier im Haus Sommer und Reisedienst (Bücher schreiben, Vorträge und Seminare halten und Gästeberatung/Betreuung) tun können, Gott uns versorgt und wir mit lieben Menschen Kontakt haben dürfen. Und was wir uns noch wünschen ist ganz viel Urlaub J Wir haben Jahre nachzuholen!

Ich danke Gott für all seine Liebe, Bewahrung, seine Kreativität, Milde, Sanftmut und Gnade, uns Dinge beizubringen – manchmal geht es wohl nur über die harte Tour J. Ohne ihn würden wir all das nicht schaffen, da das Leben nicht einfach ist und die Verrücktheiten in der Welt immer mehr zunehmen. „Die Freude an Gott ist unsere Stärke“ (Nehemia 8,10), das haben wir dieses Jahr wunderbar erlebt.

Wir wünschen Euch Gottes reichen Segen, seine Bewahrung, ein vergebungsbereites Herz, viel Freude und gute Gesundheit. Alles Liebe und Gute für das neue Jahr.

In tiefer Verbundenheit mit Euch grüßen Euch Gitta und Frank Krause

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