Prophetische Worte für das neue Jahr – 2

Wie wir in das „Neue“ hineingelangen

Der Herr hat mir viel über die Reinigung (Läuterung, Veredelung), die in diesen JETZT-Momenten über die Kirche kommt, gezeigt. Ich spüre solch eine unglaubliche Schwere diesbezüglich.

Es ist wunderbar und aufregend, all die neuen Dinge, die der Herr in diesem Augenblick tut und in den noch kommenden Momenten tun wird, zu erleben und darüber zu diskutieren, doch kann ich diese Schwere, wie dringend und unerlässlich diese Reinigung in dieser festgesetzten Zeit jetzt ist, nicht wegschieben.

Jene, die im Herzen, im Geist, in den Motiven und in der Liebe rein sind, werden gewaltig vorankommen. Das sind jene namenslosen, gesichtslosen, zerbrochenen und hingegebenen Liebhaber Christi. Sie werden gerade in die Bestimmung, für die sie gebrannt haben und für die sie ihre fleischlichen Wünsche begraben haben, hineinkatapultiert.

Mit meiner sehr eingeschränkten Kenntnis des Hebräischen sowie des hebräischen Kalenders begab ich mich auf die Suche und fand ein paar Dinge, die mir aufgezeigt wurden, als wir ins neue Jahr hineinstiegen. Am 9.9.2018 zu Sonnenuntergang begann Rosch ha-Schana, auch „Haupt des Jahres“  genannt. Dies ist der erste Tag der „Tage der Ehrfurcht”. Das „Haupt des Jahres“ stellt den Beginn unserer „Tage der Ehrfurcht“ dar! Wie unglaublich ist das jetzt, wo wir nun ins Neue hineingelangen?

Als ich mit dem Herrn darüber sprach, begann Er mit mir zu reden. Er sagte:

„So wie es für euch Voraussetzungen gibt, um eine spezielle Position in einem Unternehmen einnehmen zu können, so gibt es Voraussetzungen,

die vor dem Hineingelangen ins Neue erfüllt sein müssen.“

So spricht der HERR der Heerscharen: Dieses Volk sagt: „Es ist noch nicht die Zeit, zu kommen, die Zeit, um das Haus des HERRN zu bauen!“ Da erging das Wort des HERRN durch den Propheten Haggai folgendermaßen: Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus in Trümmern liegt? Und nun, so spricht der HERR der Heerscharen: Achte t doch aufmerksam auf eure Wege! Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm; und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel! So spricht der HERR der Heerscharen: Achtet doch aufmerksam auf eure Wege! Geht auf das Bergland und holt Holz und baut das Haus! Dann werde ich Wohlgefallen daran haben und verherrlicht werden, spricht der HERR. Ihr habt viel erwartet, doch siehe, es wurde wenig daraus; und brachtet ihr es heim, so blies ich es weg! Warum das? So spricht der HERR der Heerscharen: Um meines Hauses willen, das in Trümmern liegt, während jeder von euch eilt, um für sein eigenes Haus zu sorgen! Darum hat der Himmel über euch seinen Tau zurückgehalten, und die Erde hat ihren Ertrag zurückgehalten. Und ich habe die Dürre gerufen über das Land und über die Berge, über Korn, Most und Öl und über alles, was der Erdboden hervorbringt, auch über Menschen und Vieh und über alle Arbeit der Hände.

Da hörten Serubbabel, der Sohn Schealtiels, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester, und der ganze Überrest des Volkes auf die Stimme des HERRN, ihres Gottes, und auf die Worte des Propheten Haggai, weil der HERR, ihr Gott, ihn gesandt hatte; und das Volk fürchtete sich vor dem HERRN. Haggai 1, 2-12 Schlachter

Es kommt zu einer Neuaufrichtung einer heiligen, ehrfurchtsvollen Furcht und Ehre für den Herrn sowie für die Positionen, in die Er jede einzelne Person Seiner Kirche hineingestellt hat. Nicht einer größer als der andere. Wir alle möchten gesandt sein, doch vermeiden wir die Läuterung, die erforderlich ist, um darin wandeln zu können.

Da flog einer der Seraphim zu mir, und er hielt eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte; und er berührte meinen Mund [damit] und sprach: Siehe, dies hat deine Lippen berührt; deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt! Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich! Jesaja 6, 6-8 Schlachter

(Quelle: Anne Marie Molster und Amie Rogers, 18. September 2018, www.elijahlist.com, Deutsche Übersetzung: Karin Meitz, www.elijahlist.at

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