Bis zur Vollendung

Denn Gott hat in ihre Herzen gegeben, seinen [des Tieres] Sinn zu tun und in einem Sinn zu handeln und ihre Königsherrschaft dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes vollendet sein werden. (Offenbarung 17,17)

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Die negativen „Weltbeherrscher“ sind sich seltsam einig und handeln geschlossen im Sinne der großen Hure Babylon, die sie reitet. Die ganze Welt wird ihr Bordell. Alles ist käuflich, alles wird „privatisiert“ und instrumentalisiert. Auch Regierungen und mächtige Organisationen werden gekauft und verkauft, bis die ganze Welt ein einziges „Hurenhaus“ ist, ein geschlossenes Geschäfts-Imperium.

    Bei der Erde soll und kann es nicht enden, denn das Geschäft braucht als Motor Expansion. Also wird der Mond gehandelt, vielleicht ist das sogar schon längst der Fall. Dann kommt der Mars an die Reihe. Bis nach „Pandora“ wird es gehen, um das Universum auszubeuten und zum Handels-Objekt zu machen.  

    Einheit ist ein großer Machtfaktor – und die Könige des Tieres haben sie. Der 17. Vers in Offenbarung 17 sagt, Gott selbst habe ihnen diese Einheit gegeben. Vielleicht wäre „gewährt“ die bessere Übersetzung.

Babylon sind jedoch Grenzen gesetzt. Bestimmte Worte Gottes müssen sich in der Zeit ihrer Macht erfüllen. Dann fällt ihr Reich in sich zusammen. Die Vergeschäftlichung der Welt endet. Sie geht zurück auf Los, um von vorne anzufangen, diesmal in der heiligen Variante und nicht im Geist der Hure, die sich selbst verrät, verkauft und verliert – ohne es überhaupt noch zu merken, so berauschend ist ihr „Wein“.

Wir aber sollen nüchtern sein und erkennen, was die Stunde geschlagen hat. Babylon „frisst ihre Kinder“ und dann sich selbst. Es ist ein schrecklicher Anblick und doch eine unendliche Befreiung, wenn das „große Fressen“ endlich ein Ende hat und die Mammon-Orgie vorüber ist.

Fallen der Zauber und die Schleier der Hurerei, dann erwachen Menschen aus der Trance und bemerken, dass sie völlig fremdbestimmt gelebt haben – oder besser gestorben sind, denn Babylon ist ein Haus der Sklaverei. Niemand darf so einfach sein Leben finden und verwirklichen. Natürlich tun die System-Medien so, als sei das ganz einfach und für jeden zu erreichen. Der „amerikanische Traum: Vom Tellerwäscher zum Millionär“ scheitert für 99% der Träumer. Sie enden in der Schulden-Spirale und müssen sich verkaufen, um zu überleben. Aber „Leben“ und „Überleben“ sind nicht dasselbe!

    In Babylon lebt man nicht, sondern stirbt. Man steigt nicht auf, sondern sinkt hinab. Man wird nicht frei, sondern abhängig. Das alles wird einem aber als „positiv“ und „notwendig“ verkauft. Noch etwas mehr arbeiten und etwas länger Kredite begleichen, dann wird es schon klappen mit dem Traum Babylons von Größe und Ruhm, Abenteuern und Geschäften. Gute Nacht!